Eincremen und Händewaschen – da kann man doch nichts falsch machen?

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Hast du häufig trockene Hände und möchtest etwas dagegen tun?Handpflege beginnt beim Eincremen und Händewaschen. Auf was du bei deiner täglichen Handpflege achten solltest, zeigen wir dir jetzt mit unseren Handpflege-Tipps! Denn auch beim Eincremen und Händewaschen können Fehler passieren, die sich negativ auf das Hautbild deiner Hände auswirken. Hier kommen unsere Tipps für schöne Hände!

Hände Eincremen – darauf solltest du achten!

Handcremes eignen sich sehr gut, um der Haut schnell Feuchtigkeit zuzuführen. Es kommt jedoch auf die richtige Auswahl einer guten Handcreme an. Und wie oft solltest du deine Hände überhaupt eincremen?

Welche Creme ist die Richtige für deine Hände?

Gerne neigt man dazu für die Hände eine Creme zu verwenden, die man bereits für den Körper oder das Gesicht verwendet. Jedoch ist die Haut an den Händen von anderer Beschaffenheit. Zudem ist sie anderen Einflüssen ausgesetzt als der Rest deines Körpers. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit eine spezielle Handcreme zu verwenden.

Eine gute Handcreme für sehr trockene, rissige Hände hat eine spezielle Komposition von Fetten und feuchtigkeitsbindenden Stoffen, damit diese schnell von der Haut aufgenommen werden kann.

Es empfiehlt sich tagsüber eine Handcreme gegen trockene Hände zu verwenden, die besonders schnell einzieht, um Flecken zu vermeiden und die Hände weiterhin nutzen zu können. Diese Tagescremes weisen in der Regel einen größeren Anteil an Wasser im Verhältnis zu Fett auf als langsam einziehende Cremes.

Für die Nacht kannst du eine fetthaltigere Creme verwenden, die nicht so schnell einzieht, um der Haut noch mehr Feuchtigkeit zu geben. Eine Handcreme gegen rissige Hände mit einem höheren Fettanteil im Vergleich zum Wasseranteil glättet die Haut mehr und sorgt für einen verminderten Feuchtigkeitsverlust. Die Verwendung einer zweiten, fetthaltigeren Handcreme für die Nacht ist insbesondere bei sehr trockenen Händen sinnvoll. Mithilfe unserer Well B4 Care Baumwollhandschuhe kannst du die Creme als Handmaske einsetzen und dabei Flecken auf deiner Kleidung und der Bettwäsche vorbeugen.

Die richtigen Inhaltsstoffe für deine Handcreme

Bestimmte Inhaltsstoffe einer Handcreme für sehr trockene Hände sind besonders wirksam, andere sind eher zu meiden. Für Handcremes gut geeignet sind zum Beispiel:

  • Dexpanthenol
  • Urea
  • Nachtkerzenöl
  • Olivenöl

Weniger nützlich für die Pflege deiner Hände sind verschiedene Zusatzstoffe. Um Irritationen oder allergische Reaktionen der Haut zu vermeiden, solltest du bei der Auswahl deiner Handcreme darauf achten, dass keine Duft- oder Konservierungsstoffe enthalten sind.

Wie oft muss ich meine Hände eincremen?

Deine Hände solltest du mehrmals am Tag eincremen. Wir empfehlen die Nutzung von Handcreme nach dem Duschen und Händewaschen und eine noch häufigere Anwendung im Winter, wenn trockene Heizungsluft und Kälte die Hände belasten.

Tipp:
Stell dir am besten eine Handcreme an deinen Arbeitsplatz, in dein Badezimmer und verstaue eine weitere Creme in deiner Sporttasche. So hast du jederzeit die Möglichkeit deine Hände einzucremen und wirst auch daran erinnert, dies regelmäßig zu tun.

Achtung vor übermäßigem Eincremen! Die Haut versucht eigenständig so viel Feuchtigkeit zu produzieren, dass sie nicht austrocknet. Wenn du deine Hände also zu häufig eincremst, d.h. auch dann, wenn sie gar nicht trocken sind, könnte dies dazu führen, dass deine Haut weniger Fett und Feuchtigkeit produziert, da diese ja bereits zu Genüge von außen zugeführt werden. Dadurch könnte die Haut schneller austrocknen. Achte also darauf, deine Hände nicht zu häufig einzucremen, und verwende die Cremes nur wenn nötig, um deine Haut geschmeidig zu halten. Fühlt sich deine Haut gut an, dann hast du alles richtig gemacht.

Hände reinigen, aber richtig!

Häufiges Waschen der Hände kann dazu führen, dass Fette aus der Haut gespült werden und die Hände somit trockener werden. Heißes Wasser weicht die Haut zusätzlich auf und fördert diesen Effekt. Die Verwendung von Seife ist wichtig für den Schutz vor Infektionen. Benutzt du jedoch bei jeder Handwäsche Seife, so kann dies die Austrocknung der Haut abermals verstärken.

Aus diesen Gründen empfehlen wir dir bei der Auswahl deiner Seife darauf zu achten, dass es sich um eine pH-neutrale Flüssigseife handelt. Die Angaben „pH 5,5“ oder „hautneutral“ weisen in der Regel auf eine solche hautfreundliche Seife hin. Verwende außerdem lediglich lauwarmes Wasser und trockne deine Hände vorsichtig und gründlich ab. Bei sehr trockener Haut empfiehlt es sich, die Hände trocken zu tupfen, um die Haut nicht unnötig zu reizen. Nicht zu vergessen sind dabei die Zwischenräume deiner Finger.

Wenn du diese einfachen Ratschläge befolgst, kannst du schnell Besserungen deines Hautbildes erkennen. Sind deine Hände bereits sehr trocken, sodass sie stark schuppig sind, Risse entstehen und Juckreiz zu verzeichnen ist, solltest du einen Hautarzt aufsuchen, um die Ursachen abzuklären. Dies garantiert dir eine gute Behandlung, die auf dein individuelles Beschwerdebild abgestimmt ist.

Und natürlich kannst du noch mehr für die Gesundheit deiner Hände tun! Wie du dich gesund ernährst und welche Hausmittel für trockene Hände sich zur Pflege eignen, erfährst du im nächsten Beitrag.