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Ursachen für trockene Haut und raue Hände

Ist unsere Haut gesund, nehmen wir gar nicht wahr, welche Bedeutung sie für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden einnimmt. Beginnt sie jedoch, auffällig zu werden, so etwa durch Trockenheit, gilt es herauszufinden, worin die Ursachen hierfür liegen.

Zunächst einmal: die Haut ist bei jedem Menschen anders beschaffen. Mit Blick auf den Feuchtigkeitsgehalt der Haut lässt sich eine Unterteilung in drei unterschiedliche Hauttypen vornehmen: trockene, fettige und Mischhaut. Aus dieser Einteilung lässt sich bereits erkennen, dass es Menschen gibt, die stärker zu trockener Haut neigen als andere. Und: der Hauttyp kann sich im Laufe des Lebens ändern.

Normalerweise sorgen die Talk- und Schweißdrüsen in der Haut für ausreichend Feuchtigkeit. Bei einer trockenen Haut ist diese Regulierung jedoch gestört. Am häufigsten ist dies im Gesicht, an den Händen und den Ellenbogen zu erkennen.

Die Ursachen für trockene Haut lassen sich in äußere und innere Faktoren einteilen.

Äußere Faktoren

Der wichtigste Einflussfaktor, der von außen auf unsere Haut einwirkt, ist das Wetter.

Im Sommer sorgen hohe Temperaturen für vermehrtes Schwitzen. Durch diesen Flüssigkeitsverlust trocknet die Haut aus. Dies wird zusätzlich durch UV-Strahlen insbesondere bei längerem Sonnenbaden verstärkt. Führt ein zu langer Aufenthalt in der Sonne zu einem Sonnenbrand, wird die Haut langfristig geschädigt. Die Folge: Die Haut trocknet aus, und das Risiko an Hautkrebs zu erkranken steigt. Auch klimatisierte Räume fördern im Sommer die Austrocknung der Haut.

In der kalten Jahreszeit reduziert der Körper die Produktion von Talg, was sich wiederum in einer trockeneren Haut zeigt. Dies geschieht bereits bei einer Temperatur von 8 °C. Durch ein vermindertes Schwitzen im Winter gelangt zudem weniger Wasser an die oberste Hautschicht. Auch dies führt zu einer trockeneren Haut. Hinzu kommt die Heizungsluft, die das Austrocknen ebenfalls begünstigt. Bei kaltem Wind oder kalter Nässe im Winter und im Herbst werden bestimmte Körperpartien stärker belastet. Vor allem das Gesicht und die Hände leiden darunter, da diese Partien des Körpers oftmals nicht durch Kleidung abgedeckt werden und somit der Witterung ausgesetzt sind.

Zusammengefasst: Jede Jahreszeit kommt mit ihren eigenen speziellen Herausforderungen für unsere Haut, auf die entsprechend reagiert werden muss.

Innere Faktoren für trockene Haut

Auch der Körper selbst wirkt von innen auf unsere Haut und kann auf vielfältige Weise für trockene Haut sorgen. Zusätzlich spielt auch unsere seelische Verfassung eine Rolle für die Gesundheit unserer Haut.

Trockene Haut durch falsche Ernährung

Du hast es schon geahnt: die Ernährung hat einen großen Einfluss auf das Hautbild. Die Lebensmittel, die du tagtäglich zu dir nimmst, wirken unmittelbar auf deinen Körper ein. Der Ernährung kann man somit gar nicht genug Aufmerksamkeit schenken. Ernährst du dich zu einseitig und isst zu wenig Obst und Gemüse, nimmst zu viel Zucker zu dir, trinkst zu wenig oder trinkst zu viel Alkohol oder zuckerhaltige Softdrinks, dann wird sich dies an deiner Haut bemerkbar machen.

Wichtig: Achte darauf, das richtige Maß zu finden! Denn zu viel zu trinken, kann Mineralstoffe aus dem Körper spülen und die Haut austrocknen. Zu viel oder zu wenig zu essen kann sich ebenfalls negativ auf die Haut auswirken.

Der Einfluss von Stress und Alter auf unsere Haut

Auch psychische Belastungen können sich auf die Haut auswirken. Leidest du unter Stress, so hat dies direkte Auswirkungen auf deinen Körper! Auch wenn es leichter gesagt als getan ist: Versuche, in deinem Alltag Ruhe und ausreichend Schlaf zu finden. Schlafmangel sorgt nämlich dafür, dass du dich nicht vollständig erholen kannst, worunter wiederum die Haut leidet.

Ein weiterer innerer Einflussfaktor für trockene Haut ist das Alter. Selbstverständlich unterliegt auch die Haut dem Alterungsprozess. Hierdurch nimmt die Hautfeuchtigkeit im Laufe des Lebens ganz natürlich ab und geeignete Hautpflege wird immer wichtiger.

Trockene Haut durch Erkrankungen?

Manchmal ist trockene Haut auch Indikator für Erkrankungen. Leidest du unter stark trockener Haut, die durch gewöhnliche Pflege nicht in den Griff zu bekommen ist, lohnt sich ein Blick auf verschiedene Krankheitsbilder, die unter Umständen ursächlich für deine Beschwerden sein können. Für eine fachkundige Diagnose empfehlen wir dir einen Besuch beim Hautarzt.

Zu den Erkrankungen, die zu trockener Haut führen können, zählen:

  • Neurodermitis
  • Kontaktekzem
  • Schuppenflechte
  • Ichthyose
  • Diabetes mellitus
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Allergien
  • Darmerkrankungen
  • Glutenunverträglichkeit

Diese Auflistung von Krankheiten erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, soll dich jedoch dafür sensibilisieren, dass möglicherweise mehr hinter deiner trockenen Haut stecken könnte.

Medikamente und Drogen:

Auch die Einnahme bestimmter Medikamente kann hinter dem Austrocknen der Haut stecken. Medikamente, die Einfluss auf den Flüssigkeitshaushalt im Organismus haben sind z.B. Hautcremes mit Kortision, Medikamente gegen Akne und Schuppenflechte (Retinoide) oder auch Chemotherapien.

Zu guter Letzt sind Betäubungsmittel als interne Einflussfaktoren für trockene Haut zu nennen. Darüber hinaus sind Nikotin und Alkohol weit verbreitete Mittel, die nachweislich die Haut und den gesamten menschlichen Organismus schädigen.

Spezialfall trockene Hände

Trockene Haut entsteht also immer dann, wenn der Körper die Regulation der Fette und der Feuchtigkeit in der Haut nicht mehr reibungslos steuern kann. An den Händen fällt uns dies besonders häufig auf, da die Haut an unseren Händen Umwelteinflüssen meist ungeschützt ausgesetzt ist.

Häufigste Ursachen für trockene Hände

Die Haut der Hände zeichnet sich dadurch aus, dass sie besonders dünn und empfindlich ist. Zudem befinden sich in den Händen weniger Talgdrüsen, sodass weniger Fett produziert werden kann.

Wir benutzen die Hände für nahezu alle Tätigkeiten in unserem Alltag. Auf der Arbeit oder im Haushalt kommen die Hände häufig mit chemischen Stoffen, Reinigungsmitteln, Farben, Seife oder heißem Wasser in Berührung. Die Hände werden außerdem nur selten mit Handschuhen bedeckt, sodass sie der Witterung vollständig ausgesetzt sind. Hitze, Kälte, Wind und Feuchtigkeit belasten die Haut jeden Tag. Hinzu kommt, dass wir die Hände täglich mehrmals waschen. Dies ist zwar wichtig zur Vorbeugung von Infektionen, jedoch kann sich ein zu häufiges Waschen vor allem mit nicht pH-neutraler Seife kontraproduktiv auswirken.

Die Folge: Die Haut weicht auf, verliert an Feuchtigkeit und wird anfälliger für äußere Faktoren, die zur Austrocknung führen. Die schützende Funktion wird dadurch gehemmt, und es kommt schneller zu Infektionen, Entzündungen oder Allergien.

Nachdem wir uns nun die Ursachen für trockene Haut und rauen Händen angesehen haben, möchten wir uns im nächsten Beitrag mit der Handpflege beschäftigen. Dabei wollen wir dir Tipps geben, wie du deine Hände pflegen und welche Maßnahmen du ergreifen kannst, um schöne Hände zu bekommen.