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Krampfadern

Viele kennen sie, die unförmigen Adern, die unter der Haut sichtbar werden. Sie sehen unschön aus und bereiten häufig Beschwerden. Denn Varikose – so wird das Krampfaderleiden auch genannt – ist bei weitem nicht nur ein kosmetisches Problem. Im Gegensatz zu ihrer meist harmlosen Variante der Besenreiser können hinter Krampfadern Erkrankungen stecken, die behandelt werden sollten. Sie entstehen, wenn die Venenklappen, die den Rückfluss des Blutes verhindern sollen, nicht mehr richtig schließen. Das Blut versackt in den Venen und drückt auf die Venenwand. In der Folge leiern die Venen aus, werden unförmig und treten als Krampfadern hervor.

Krampfadern: Symptome

Krampfadern werden häufig von einer Vielzahl unangenehmer Symptome begleitet, welche die Lebensqualität nicht selten erheblich beeinträchtigen. Dazu zählen:

  • Schwere Beine

  • Schwellungen an Knöcheln und Beinen

  • Schmerzen

  • Spannungsgefühl

  • Kribbeln und Taubheitsempfindungen

Risikofaktoren für Krampfadern

Das Risiko für die Entstehung von Krampfadern kann erblich beeinflusst sein oder durch Vorerkrankungen und den Lebenswandel erhöht werden. Die Gesundheit der Venen kann etwa durch hormonelle Veränderungen und Alkohol beeinträchtigt werden. Sportarten, die mit schwerem Heben verbunden sind oder Übergewicht können ebenso die Venen belasten. Bei vielen Betroffenen treten die Beschwerden vor allem in den Abendstunden auf, nach einem langen Tag mit stehenden oder sitzenden Tätigkeiten. Warme Temperaturen, etwa im Sommer, können die Symptome verschlimmern.

Krampfadern behandeln: Wann zum Arzt?

Die meisten Krampfadern verursachen keine oder kaum Beschwerden. Wenn Sie jedoch regelmäßig von den oben genannten Symptomen betroffen sind, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen und den Ursachen auf den Grund gehen. Gegen problematische Krampfadern gibt es eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten. Diese reichen von operativen Eingriffen über Verödung bis hin zu Lasertherapie.

Krampfadern erhöhen das Thromboserisiko

Wer unter Krampfadern in den Bein-Venen leidet, sollte dies nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn die Venen ausleiern und der Abtransport des Blutes nicht mehr gesichert ist, kann sich das Risiko für Thrombosen erhöhen.

Eine Thrombose ist ein Blutgerinnsel, welches ein Blutgefäß verstopft. Sie kann sich bilden, wenn das Blut zu langsam oder unregelmäßig fließt, zum Beispiel bei Bettlägerigkeit, bei einem Beingips, langem Stehen oder Sitzen, etwa im Flugzeug.

Meist betreffen Thrombosen die tieferliegenden Venen in den Beinen. Dort kann das Gerinnsel zunächst unbemerkt bleiben. Wenn es sich jedoch löst und Richtung Lunge wandert, wird es gefährlich. Eine sogenannte Lungenembolie kann tödlich enden.

Thrombose-Anzeichen: Dies sind die Warnsignale

Der Verdacht auf eine Thrombose kann an verschiedenen Anzeichen festgemacht werden. Dies sind die häufigsten Thrombose-Symptome:

  • Starke Beinschmerzen

  • Schwellung eines Beines

  • Unterschiedliche Temperaturen der Beine

  • Hitzegefühl in einem Bein

  • Bläuliche Verfärbungen in einem Bein

  • Sogenannte Warnvenen, die besonders deutlich hervortreten

Insbesondere wenn die Beschwerden in einem Bein auftreten oder in einem stärker sind als im anderen, sollten Sie aufmerksam werden und einen Arzt aufsuchen. Dieser kann mithilfe von Ultraschalluntersuchungen, MRT oder CT und Blutuntersuchungen eine Diagnose stellen.

Achtung! Eile ist geboten, wenn zusätzlich Schmerzen in der Brust und Atemnot auftreten!

Thrombose: Behandlung

Unbehandelt kann eine Thrombose lebensgefährlich sein. Desto wichtiger ist es, zügig eine Behandlung zu beginnen. Ihr Arzt kann Ihnen die passende Therapie für Ihre speziellen Beschwerden empfehlen. Die Möglichkeiten reichen von medikamentöser Behandlung bis zu operativen Eingriffen. Kompression und Hochlagerung können unterstützend eingesetzt werden.

Wie Sie Kompressionsstrümpfe und Venenkissen richtig anwenden und welche Maßnahmen gegen schwere Beine es noch gibt, erklären wir Ihnen im weiteren Verlauf unserer Blogreihe. Im nächsten Blogbeitrag soll es zunächst um eine weitere mögliche Ursache für schwere Beine gehen: Das Lipödem.